Bei der Süddeutschen findet sich ein Artikel über einen findigen amerikanischen Investor, der tod sichere Anlagen in amerikanische Lebensversicherungen gemacht hat. Er hat hierzu Amerikaner gesucht, die eine kurze Lebenserwartung hatten (z.B. Lungenkrebs, Diabetes, …). Mit/Für diese hat er Lebensversicherungen mit hohem Versicherungswert abgeschlossen. Die Versicherungsgesellschaften haben dann die Prämien ähnlich einem Investmentfonds am Kapitalmarkt investiert. Der Trick besteht darin, dass die Versicherungen im Todesfall mindestens die eingezahlten Prämien erstatten müssen. Zusätzlich müssen die Versicherungen eventuelle Gewinne auf die Investments abführen. Der Investor profitiert also voll von den Gewinnen, nimmt aber keine Verluste. Durch die kurze Lebenserwartung wird verhindert, dass gute und schlechte Jahre miteinander verrechnet werden können. Pfiffig. Inwiefern das vor amerikanischen Gerichten bestand hat, kann ich nicht einschätzen. Man könnte so was auch sittenwidrig ne...
Ein Blog, der sich mal den 40 Stunden einer Arbeitswoche gewidmet hat. Wie man heil durchkommt. Und was mir gerade so durch den Kopf geht..