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Posts mit dem Label "Bio" werden angezeigt.

Der Hai im Spiegel ist ein Hering

Der Spiegel hatte vor einiger Zeit ebenfalls einen interessanten Artikel ( Hai und Hering ) zum Thema Landesbanken. Es ging um eine spezielle Landesbank, die HSH Nordbank. Was mich als IT-Berater freut, war direkt die Einleitung: " Gut, vielleicht hat das Debakel dieser Bank ja wirklich etwas damit zu tun, dass die Jungs aus dem Risk Management falsche Werte für die Bermudan Swaptions in Kondor lieferten. Oder mit den CCY-Basisswaps, ihren Fehlimpulsen für die Hedgeposition. " Beim Lesen habe ich mich ernsthaft gefragt, wer ohne Bankenwissen diese Einleitung verstehen soll: Kondor ist ein Front Office/Handelssystem von Reuters, das bei sehr vielen Banken im Einsatz ist. Eine Bermudan Option ist eine Option, die über einen Zeitraum zu bestimmten Stichtagen gezogen werden kann. Das unterscheidet sie von einer European Option (nur zum Endzeitpunkt) und einer American Option (über den gesamten Zeitraum). Eine Bermudan Swaption ist eine Option auf einen Swap. Finanzmathema...

Fußball und die Politik I - Herthas Kader

Im Zuge der verlorenen Bundestagswahl wurde die Krise der SPD von einigen Autoren mit der Krise von Hertha BSC Berlin verglichen. Es gab dann Schlagzeilen der Form 'Hertha BSC, die SPD der Bundesliga' (bzw. andersherum). Ich mag den Vergleich, weil ich finde, dass man von Fußball viel für die Politik ableiten kann. In den folgenden Tage/Wochen/Monaten werde ich meine Einsichten bzw. Ansichten zum Fußball auf die Politik übertragen. Lektion 1: Herthas Kader Hertha hatte in der letzten Saison einen sehr guten Lauf. Sie hatten zwei Topstürmer (Woronin, Pantelic) und den besten Abwehrspieler der Liga (Simunic), dazu ein gut aufgelegter Torwart (Drobny). Wie andere Rückrundenmannschaften (Stuttgart, Dortmund, Wolfsburg) profitierten sie davon, sich auf die Liga konzentrieren zu können, während ihre direkten Konkurrenten unter der Woche noch im Pokal (Bremen, HSV, Leverkusen), im UEFA Cup (HSV, Bremen) oder in der Champions League (Bayern) spielen mussten. Diese Saison hat sich die S...

Der Münzwurf, die Random Funktion und Monte Carlo VaR

Mein Bruder hat mir mal die folgende Anekdote erzählt. Eine amerikanische Elitehochschule hatte einen renommierten Magier für einen Gastvortrag eingeladen. Er sollte etwas über sein Geschäft erzählen. Im Vortrag warf er nun eine Münze. Es kam 3x Kopf und dann fragte er ins Plenum, wie wahrscheinlich es sei, dass jetzt wieder Kopf komme. Jeder Mensch mit stochastischer Vorbildung weiß, dass der Münzwurf ein unabhängiges Zufallsereignis ist und dass es egal ist, wie häufig vorher bereits Kopf gekommen ist. Die Antwort der Studenten war also 50%. Seine Replik darauf: No! It's a trick. Als ich C an der Uni lernte, hatte ich ein ähnliches Erlebnis. Für eine Übungsaufgabe brauchte ich Zufallszahlen. Ich weiß nicht mehr warum. Ich band also die entsprechende Bibliothek ein und rief den Zufallszahlengenerator auf. In meinen Tests war ich dann schnell verwundert: Es kamen immer dieselben Zahlen.

Wenn der Chef mit Arbeit droht I: Das Abblocken

Wenn der Chef mit Arbeit droht, sollte ein Mitarbeiter mehrere Phasen durchlaufen, bis er die Arbeit tatsächlich übernimmt. Die erste Phase ist das Abblocken. Ziel der Phase ist es, die Aufgabe nicht zu erhalten. Sag nein! : Die Erstreaktion auf eine neue Aufgabe sollte immer Nein! sein. Kein Vielleicht, kein Morgen, sondern Nein! " Nein, das kann ich nicht. ... Das passt gerade überhaupt nicht ... Ich habe zu viel zu tun ... Schaffe ich nicht ... Nein! " Man will es dem Chef nicht zu einfach machen. Der direkt kommunzierte Widerstand kann des Chefs Gedanken schnell auf andere Mitarbeiter lenken. Auch Chefs scheuen Konflikte. Wenn das nicht reicht, um sich die Aufgabe vom Hals zu schaffen ... Lamentieren : Egal, wie wichtig die neue Aufgabe ist, jetzt gilt es die Dringlichkeit der eigenen Aufgaben herauszustellen. " Momentan sitze ich am Antrag für Herrn X und der muss diese Woche noch raus. Ich bin da noch nicht so weit, wie ich gerne wäre, und es sind noch einige Prob...

Sein eigener Türsteher sein

Vor langer Zeit hatte ich eine "Serie" zum Umgang mit zu viel Arbeit begonnen. Mit der war nach zwei Posts Schluss, weil ich mich dann anderen Themen gewidmet habe. Aus aktuellem Anlass werde ich heute damit fortfahren. Wir saßen neulich im Restaurant und eine Freundin meiner Freundin beschrieb den Ärger, den sie auf der Arbeit hat. Sie hat seit längerer Zeit ein wichtiges Projekt, das sie voll fordert. Trotzdem hat ihr Chef ihr kurzfristig eine unwichtige und unnötige Zusatzaufgabe aufgedrückt. Erst für Anfang September, dann nach kurzer Diskussion für Mitte September. Es war nicht das erste Mal, dass ihr Chef sie auf diese Weise auf Trapp hält und sie von den wichtigen Aufgaben abhält. Wer sich die Situation von außen anschaut, kann verschiedene Erklärungen für das Verhalten des Chefs identifizieren: Er schätzt seine Mitarbeiterin und möchte ihr durch das Zuteilen von Sonderaufgaben sein Vertrauen beweisen und ihr Möglichkeit geben, sich noch mehr im Betrieb zu beweisen. Er...

Düsterer Himmel für Sky

In zwei Wochen läuft mein Premiere Abo ab. Ich habe es fristgerecht gekündigt. Das war noch, bevor die Firma sich umfirmiert hat. Die Umfirmierung kann man als letzten Versuch betrachten, das Geschäftsmodell Pay-TV in Deutschland zu etablieren. Die Bundesliga muss hoffen, dass es klappt. Als Fernseh-affiner Konsument mit ausreichend verfügbarem Nettoeinkommen, der zudem bekennender Fan eines Bundesligavereins ist und just in diesem Momemt, parallel zum Blog schreiben, die neueste True Blood Folge lädt, zähle ich mich zum Zielpublikum von Sky/Premiere. Ich erinnere mich noch, wie ich in den 90er aus den USA zurückgekommen bin und getötet hätte, um zeitnah die neuesten Friends bzw. ER Folgen zu sehen. Es war brutal ein Jahr auf die Auflösung des Cliffhangers der ersten Friendsstaffel zu warten. Und noch brutaler die schrecklichen deutschen Synchronstimmen zu akzeptieren. Trotz der positiven Ausgangslage hat es Jahre gedauert, bis ich Premiere-Kunde wurde. Und ich bin es auch nur ein Ja...

30min Arbeit pro Monat

Viele meinen, dass Berater für tolle, strategische Konzepte bezahlt werden, für gute Ideen, für neue IT-Systeme, sprich für die Dinge, die sie schaffen. Dass das ein Mißverständnis ist, ist klar: Es heißt schließlich Berater , nicht Macher. Ein anderes Mißverständnis sind die Arbeitszeiten eines Berater. Man denkt an Überstunden und schuften bis zum Umfallen. Das mag nach außen so wirken. Meine Erfahrung im Job: Pro Monat arbeite ich 30min. Und das gilt so für alle Berater. Dazu muss man verstehen, welche Aufgabe ein Berater hat. Dem Kunden dienen, gute Arbeit machen, ... Alles nur Mittel zum Zweck. Die Hauptaufgabe eines Beraters ist es, am Monatsende dafür zu sorgen, dass der Kunde seine Unterschrift auf den Stundenzettel setzt. Der unterschriebene Stundenzettel ist also das wesentliche Arbeitsergebnis. Und damit zur Rechnung: Das Erfassen der Zeiten kostet mich pro Tag 1min, die Unterschrift zu kriegen dann noch einmal 10min. Macht in Summe 30min.

Bahnkarma

Meine Freundin hat mir heute versprochen, mich am Bahnhof abzuholen. Sagte sie und schon gab es einen Stellwerksschaden, so dass kein Zug mehr fuhr. Am Ende waren es glücklicherweise nur 20 Minuten Verspätung. Die ganze Sache ist ein schönes Beispiel für Bahnkarma. Meine Erfahrung als Bahnfahrer ist, dass die Bahn immer dann zu spät ist, wenn man sie "herausfordert". Herausgefordert fühlt sie sich, wenn man einen dringenden Termin hat oder von einer anderen Person am Bahnhof abgeholt wird. Wenn ich zum Flughafen muss, plane ich daher mindestens einen Zug ein, der ausfallen kann, so dass ich trotzdem pünktlich am Flughafen bin. Mir ist es schon mal passiert, dass zwei Züge in Folge ausfielen. Germanwings zeigte sich kulant und ließ uns noch mit unserem Gepäck mitfliegen. Wenn ich zu meinen Eltern fahre und mein Vater mich abholen soll, spreche ich nicht mehr von Ankunftszeiten. Sind wir pünktlich, sage ich: "Nach Plan sollten wir um 18h ankommen. Bisher haben wir keine ...

Zu viele Posts

Mittlerweile habe ich 140 Posts geschrieben. Nette Zahl. Die schiere Menge führt nun zu mir bisher unbekannten Problemen (jedenfalls als Blogger): Ich mache mir Sorgen, mich zu wiederholen. Z.B. jetzt. Ich will gleich noch einen Post dazu schreiben, warum ein Berater nur 5 Minuten im Monat wirklich arbeitet. Mein Gefühl sagt mir, dass ich in einem früheren Post bereits etwas Ähnliches geschrieben habe. Ein kurzer Scan der alten Posts hat aber keinen Treffer produziert. Letztendlich werde ich es drauf ankommen lassen. Wenn Ihr meint, eine Wiederholung zu sehen, postet es einfach als Kommentar. Ansonsten muss ich mir halt neue Themen suchen. Oder den Blog zu machen. ;)

Frühaufsteher gegen Langschläfer

Wo früher die simple Ansage 8h bis 16.30h galt, ist es heute in vielen Betrieben gang und gäbe, völlig auf Regelungen zur Anwesenheit zu verzichten, Stichwort Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit. Dass kann dann dazu führen, dass man um 10h morgens versucht, jemanden zu erreichen, und diese Person eben noch nicht da ist. Es mag Jobs geben, wo das kein Problem darstellt. Jobs, wo man wenig miteinandern kommuniziert und sehr autonom arbeiten kann. Die meisten Bürojobs sind nicht so. Wer das Ziel verfolgt, möglichst ineffizient zu arbeiten , dem bietet sich hier eine gute Möglichkeit: Früh kommen und dann auf die Kollegen bei einer gepflegten Runde Solitär, Bejeweled oder Fußballmanager warten. Ein Konflikt, der durch diese flexiblen Arbeitszeiten befeuert wird, ist der zwischen Frühaufsteher und Langschläfer. Es soll Kollegen geben, die um 7h anfangen, eine halbe Stunde Mittagspause machen, dann bis 16h arbeiten und nach Hause gehen. Dafür werden sie von ebenden Kollegen schief angeguckt, die ...

Ursula und Ursula

Nigeria ist fern, Panzerwagen sind in Spanien schwer verkäuflich und Ullas Dienstwagen ist deshalb wieder da . Ulla ist auch wieder da. Statt in Spanien verbringt Ulla ihren Resturlaub in Deutschland. Alicante oder Aachen, alles egal, fängt beides mit A an. Eine Zeitung mit A, das Hamburger Abendblatt, hat zu diesem Thema eine andere Ursula befragt . Heißt der Titel noch " Neues Elterngeld hilft den Unternehmen ", widmet sich das erste Drittel des Textes der Dienstwagenaffäre. Inwiefern es sinnvoll ist, sich in einem Interview mit der Familienministerin über die Dienstwagenaffäre ihrer Kollegin zu unterhalten, ist mir unklar. Eine Frage hätte in jedem Fall gereicht. Stattdessen sind es acht Fragen (!), die sich der Ulla und ihrem Dienstwagen widmen. Meine Güte. Das Abendblatt ist bestrebt, sich als Qualitätsblatt zu profilieren. Die Fragen zur Dienstwagenaffäre sprechen Bände. Z.B.: "Ist alles erlaubt, was rechtens ist?" "Hat die Gesundheitsministerin dem Anse...

Vorwärts mit Andrea Nahles

Es gab mal H&M Werbeplakate , für die Autofahrer gebremst haben. Das hat zu einigen Unfällen geführt. Der jetzige Bundestagswahlkampf dürfte eher zu einem kräftigen Tritt auf das Gaspedal verführen: Hauptstraße, Angela Merkel, 15m2, Porträtbild. Eine ähnliche Reaktion hatte ich neulich, als die aktuelle Ausgabe der Vorwärts kam. Die Vorwärts ist eines der Goodies, die mal als SPD-Mitglied erhält. Das andere ist die SPD Card. Immerhin werde ich als Student veranlagt, so dass sich die Kosten meiner passiven Mitgliedschaft in Grenzen halten. Ein Beraterleben kombiniert sich denkbar schlecht mit den mundanen Pflichten eines Ortsverein. Das Cover und die Coverstory der Vorwärts widmen sich meiner Lieblingsgenossin, Andrea Nahles. Ein Photo zeigt Andrea in der Bibliothek. Ein anderes Bild Andrea am Bundestag...

Ullas Dienstfahrt

Der Ulla wurde dieser Tage ihr Dienstwagen in Spanien entwendet. Diebe waren bei ihrem Fahrer ins Hotelzimmer eingestiegen und hatten die Schlüssel gestohlen. Die gepanzerte Mercedes S-Klasse unauffällig in Europa zu verkaufen, dürfte schwer sein. Mein Tipp ist der Export nach Afrika. In Deutschlands Medien geht jetzt das Theater los. Man kann es wohl eine Kampagne nennen, die rein zufällig mit dem Beginn des Wahlkampfes zusammenfällt. Anstatt dass Steinmeier sein Kompetenzteam der Öffentlichkeit präsentieren kann, wird über die Ulla und ihren Urlaub berichtet. An der Geschichte ärgern mich mehrere Sachen: Ein Politiker auf dem Level von Ulla Schmidt hat nie Urlaub. Die Trennung private Termine und dienstliche ist deshalb ziemlich witzfrei . In der Wirtschaft, wo man weniger arbeitet, besser verdient und auch sonst ein ruhigeres Leben hat, würde niemand auf die Idee kommen, einem Manager zu verbieten, seinen PKW privat zu verwenden. Wozu sonst hat man einen Dienstwagen und zahlt dafü...

Das Ärgernis Gleitzeit

Als ich jung war, habe ich in den Ferien in einem landwirtschaftlichen Betrieb gearbeitet. Die Arbeitszeiten waren hart. Die Schicht fing im Sommer um 6h an. Um 9h war 15 Minuten Frühstückspause. Um 12h eine 3/4 Stunde Mittagspause. Um 15h war Schluss. Im Herbst oder im Frühjahr fing die Schicht teilweise auch erst um 7h an. Dann war um Punkt 16h Schluss. Danach hatte ich immer Gleitzeit, aber mit unterschiedlichen Freiheitsgraden. In der Ausbildung begann die Kernarbeitszeit um 9h. Es gab einen Kartenleser, über den man sich ein- und ausstempelte. Allen, die im Haus aßen, wurden mittags automatisch 30 Minuten abgebucht. Wer rausging, musste sich ausstempeln. Als Berater habe ich (außer den Vorschriften, die mir mein Kunde macht) absolute Gleitzeit. Einen geregelten Tag gibt es nicht mehr. Auch viele Kunden handhaben das für ihre (internen) Mitarbeiter ähnlich. Was manche als Triumph der Freiheit begreifen, sehe ich mittlerweile als eine Büchse der Pandora. Seitdem ich Berater bin, erf...

Lush und Gehalt: Atem der Verfolger

Um heute die Adresse zu dieser Seite weiterzusagen, habe ich gesagt: " Google einfach Lush und Gehalt. " Das tut noch. Diese Seite liegt immer noch in Führung. In der Zwischenzeit ist mir in Form des Arbeitgeber-Bewertungsportals kununu.de ein echter Rivale erwachsen. Deren Lush Seite gibt sogar wirklich Informationen zum Arbeiten bei Lush . Eine Bewertung wurde dort bisher erfasst. Wird Zeit, dass ich nachlege.

Grüße nach Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein, meerumschlungen deutscher Sitte hohe Wacht [ ... ] Wer die Zeilen nicht wiedererkennt: Das sind die ersten zwei Zeilen des Schleswig-Holstein Lieds. Hören kann man das Lied jeden Tag um Mitternacht auf RSH (Radio Schleswig-Holstein). Wer die deutschen Sitten in Schleswig-Holstein nicht wiedererkennt: Das Lied ist mittlerweile 165 Jahre alt und dazwischen liegen vier Kriege und die Kapitalmarktabenteuer der HSH Nordbank . Peter Harry Carstensen hat letzte Woche die von ihm geführte Große Koalition aufgekündigt. Er hatte sich über die kritischen Bemerkungen aus Koalitionsreihen echauffiert, die ihm unterstellten im Zusammenhang mit Millionenprämien bei der HSH gelogen zu haben . Stellt sich heraus: Er hat gelogen. Persönlich bevorzugt er es von Unwahrheit zu sprechen. Unwahrheit, schönes Beispiel für die mißbräuchliche Verwendung von Negation . Es gibt einige Paranoiker wie den zurückgetrenenen Wirtschaftsminister Marnette, der dahinter einen taktischen Schritt von...

Hotelfindungtester

Oh man, heute Nacht trotz Müdigkeit weniger als sechs Stunden geschlafen. Mein Hotel liegt verkehrsgünstig an Hauptstraße, Straßenbahnstrecke, Busbahnhof und Hauptbahnhof. Gerade fährt wieder ein LKW vorbei. Schön waren heute Nacht insbesondere die Güterzüge. Wer an einer Bahnstrecke wohnt, ist für weniger Güterverkehr per Bahn, nicht mehr. Noch eine Nacht... Rache wird per Tripadvisor genommen.

Debranding Citibank

Wer heute den Supercup zwischen Wolfsburg und Bremen geguckt hat, sah Bremen statt eines Trikotsponsors mit dem Schriftzug " So geht Bank heute " auflaufen. Was steckt dahinter? Werder Bremen wird auch diese Saison noch von der Citibank Privatkunden AG gesponsort. Anders als der Name suggeriert, gehört die Citibank Privatkunden AG nicht mehr zum amerikanischen VEB Citigroup. Sie wurde vor einiger Zeit an Credit Mutuelle verkauft , eine französische Genossenschaftsbank. Credit Mutuelle leitet jetzt das Rebranding ein, um ihre Akquisition in den Konzern zu integrieren. Der Name Citibank ist in vielerlei Hinsicht verbrannt. Der VEB ist pleite . Die deutsche Citibank ist vertriebsstark und hat ihre zufriedenen Kunden z.B. mit Lehman Zertfikaten versorgt. Dass die deutsche Citibank ein Vorbild für alle Banken sein sollte, halte ich deswegen für überraschend. Na ja, die anderen machen auch weiter wie bisher .

40 Stunden - Bahn.de 2:0 !!!

Im ewigen Wettstreit zwischen mir und der Bahn-Reiseauskunft steht es seit heute 2:0!!! Statt veranschlagten 1:45h, habe ich die Strecke zum Kunden heute in 1:25h hinter mich gebracht. Wenn alles gut geht, erhöhe ich nächste Woche auf 3:0, sprich, ich lege die Strecke in 1:15h zurück. Eine halbe Stunde auf die Reiseauskunft rauszuholen ist selten und erfordert viel Planung. Hier kurz meine Tricks. Nahverkehr I: Die Reiseauskunft kann auch Nahverkehr. Das ist ein großartiges Feature, weil man sich das Suchen bei den lokalen Nahverkehrsbetrieben spart und weil die Bahn eine sehr gute Suche anbietet. Leider ist sie zu konservativ. In meinem Fall ist es so, dass ich nach Plan mit der Bahn drei Minuten vor der Abfahrt des Busses ankomme, den ich zum Kunden nehme. Während es am Startort sinnvoll ist, mit Puffer zu planen, ist es am Zielort sinnfrei. Ich kann immer einen Bus später fahren, mit Glück und etwas Gerenne am Bahnhof aber eben auch einen Bus früher (10 Minuten). Nahverkehr II...

Trotzden und Aber in der Kommunikation

In meinem ersten Jahr als Berater hatte ich zwei Schulungen: eine Grundlagenschulung Banken und eine Softskillsschulung Kommunikation. Später habe ich noch ein SOA-Werkzeugschulung gemacht und eine Fachschulung Risikomanagement. Die Kommunikationsschulung ist Berater-Standard. Auch bei meiner neuen Firma habe ich Mitte September eine: Sicheres Auftreten beim Kunden . Standardinhalte, die man dort lernt, sind das 4-Ohren-Modell , der Feedbackburger , Pacing und Leading , ... Der Punkt, den ich in meinem Alltag am meisten beachte, ist die Vermeidung von Negationen, z.B. nicht, nein, aber, trotzdem, jedoch, ... Ein einfaches Beispiel: "Hast du keine Lust mit ins Schwimmbad zu kommen?" - "Nein, ich komme gerne mit." Schon die Frage ist schlecht formuliert. Der Fragesteller hätte auch einfacher fragen können: "Hast du Lust mit ins Schwimmbad zu kommen?" Die Antwort ist ebenfalls ungüstig. Logisch richtig (Negation der Negation), inhaltich schwer zu verstehen. V...