B hat eine halbe Stelle. Sie kommt um 8h und geht um 12h. Ihre Arbeitszeit ist knapp bemessen. Trotzdem bemüht sie sich, auf alle Meetings zu gehen, auch zu Themen, bei denen ihre Anwesenheit nicht vorausgesetzt wird und die sie nur periphär betreffen. Sie verschiebt sogar ihre normalen Arbeitszeiten, um ein unwichtiges Meeting am Nachmittag zu besuchen. In den Meetings selbst ist B inaktiv. Man könnte fast vergessen, dass sie überhaupt da ist. Und genau das geschieht sogar: Man wartet nicht auf sie. Weil man sich nicht sicher ist, ob und wann sie überhaupt kommt. Und weil man nicht auf ihren Input angewiesen ist; sie sagt ja so selten was. In solchen Situation fühlt B sich äußerst brüskiert und beschwert sich bei ihrem Vorgesetzten. Ebenfalls sehr empfindlich reagiert sie, wenn sie erst gar nicht eingeladen wird... B ist meeting-dependent. Meeting-Dependenz äußert sich in verschiedenen Verhaltensweisen, die am obigen Beispiel deutlich werden: B versucht an jedem Meeting teilzuneh...
Ein Blog, der sich mal den 40 Stunden einer Arbeitswoche gewidmet hat. Wie man heil durchkommt. Und was mir gerade so durch den Kopf geht..