Sonntag, 20. Dezember 2009

Android, bahn.de und Touchpads mit Handschuhen

Mein neues Handy ist ein Android Handy, das HTC Magic. Wie immer ging es mir auch mit dieser technischen Innovation so: Erst habe ich sie jahrelang abgelehnt, um sie dann schwer begeistert in meinen Lebensalltag einzubauen. Handy, wozu brauche ich das? Ich will gar nicht immer erreichbar sein. Surfen auf dem Handy, wozu? Da erkennt man sowieso nichts. Und ich hab doch sowieso UMTS und kann alles bequem auf dem Notebook nachschauen...

Damit fängt es aber schon an. Wenn ich unterwegs bin, musste ich immer meinen Laptop auspacken und hochfahren, nur um schnell mal nachzugucken, ob mein Zug pünktlich ist und ob ich die unmögliche Verbindung schaffe oder nicht. Rechtzeitig vor der Ankunft musste ich dann mein Notebook runterfahren, wieder zusammenpacken, ... Für lange Strecken lohnt sich der Aufwand, für kurze nicht. Jetzt hole ich bequem mein Handy raus, während mein Notebook wohlverstaut in der Tasche bleibt.

Das Tippen auf dem Handy fällt mir immer noch schwer. Weshalb ich neulich wagemutig m.bahn.de falsch bedient habe (m scheint die Webkonvention für mobile Internetangebote zu sein). Statt Frankfurt Hbf einzutippen, habe ich einfach das Nummernschild (F) eingetippt. Und siehe da, er hat mir die Verbindung nach Frankfurt am Main HBF ausgespuckt. Coole Sache.

Ich wollte in Frankfurt zu einem Termin und habe dafür dann gleich das nächste großartige Feature verwendet: google maps. Leider ist das Feature nicht winterkompatibel. Der Touchscreen lässt sich nicht mit Handschuhen bedienen. Effekt war, dass ich erst mal 300m am Ziel vorbeigelaufen bin...

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