Donnerstag, 29. April 2010

Hotel, ist das nicht teuer?

Meine private Präferenz für das Hotelzimmer (s. Post Sesshaft werden in der Projektwohnung) statt der Projektwohnung mag dem einen oder anderen Leser als wirtschaftlich unsinnig erscheiden: Leben im Hotel à la Udo Lindenberg, ist das nicht teuer?

100€ sind für mich als IT-Berater eine Hausmarke. So lange ich unter 100€ bleibe, kann ich ohne Rücksprache ein Hotelzimmer buchen. Bei zwanzig Tagen vor Ort ergeben sich bei sechzehn Übernachtungen pro Monat 1600€ Hotelkosten. Zum Vergleich: Meine Privatwohnung kostet mich aktuell 350€ pro Monat. Zwischen Hotel und Wohnung liegen somit 1000€, sprich mehr als ein Tagessatz, eine weitere Berater-Hausmarke. Meine einfache Kalkulation ist aber äußerst fehlerhaft.

Korrektur 1: In den 100€ pro Nacht stecken 7% Mehrwertsteuer. Die kann eine Beratung natürlich abziehen. Bleiben Kosten von 93€ pro Übernachtung. Neue Monatskosten: 1500€.

Korrektur 2: Die Annahme von zwanzig Tagen pro Monat vor Ort ist zu hoch. Man hat Urlaub oder interne Termine. Aufs Jahr bezogen stellen 200 fakturierte Tage einen sehr guten Wert dar (eine weitere Beraterhausmarke). Werte um 170 bis 180 Tage sind auch okay. Bei vier Übernachtungen pro Woche kommt man auf 160 Übernachtungen im Jahr, bzw. 13 Nächte im Monat. Neue Monatskosten: 1200€.

Korrektur 3: Bisher habe ich ein Verhältnis von vier Übernachtungen pro fünf fakturierte Tage unterstellt. Das berücksichtigt nicht, dass bei kürzeren Aufenthalten die Übernachtungskosten fallen. Am Abreisetag braucht man kein Hotel. Beispiel: Wer fünf Tage mit zwei Aufenthalten (1x zwei Tage, 1x drei Tage) macht, braucht insgesamt nur für drei Nächte (statt vier) ein Hotel. Der Einfachheit zu liebe, rechne ich die 200 Tage daher mit Faktor 0,75 statt 0,8 um. Macht 150 Nächte im Jahr bzw. 12,5 im Monat. Neue Monatskosten 1160€.

Puh, fast 450€ gespart. Nun zur Frage, wie teuer eine Projektwohnung ist...

Donnerstag, 22. April 2010

Sesshaft werden in der Projektwohnung

Bei Familienfeiern und ähnlichen Gelegenheiten hatte ich schön häufiger folgende Diskussion:
Bist du noch in „Dortmund“? – Ja. – Wie lange denn noch? – Mindestens bis Juni, wahrscheinlich bis Weihnachten. – Ah, dann nimm’ dir doch eine Wohnung.
Früher hätte ich gesagt, dass ich gerne im Hotel bin. Dass ich kein Interesse habe, eine Wohnung zu beziehen. Dass ich Punkte von meiner Hotelkette kriege und mich das Personal freundlich grüßt. Und dass ich froh darüber bin, vor Ort keine Wohnung zu unterhalten und übers Wochenende keine Dinge dazulassen.

Unter Beratern ist das auch akzeptiert. Es gibt eben die eine und die andere Richtung. Die einen, die es schätzen, eine Projektwohnung zu haben, wo man Sachen lassen kann. Und die anderen, wie mich, die das nicht tun.

Mein Ziel ist es, am Ende jeder Woche alles wieder nach Hause zu schaffen. Als große Einschränkung empfinde ich das nicht. Jeden Montag gelingt es mir, der Deutschen Bahn und meinem handlichen Rimowa vier Hemden, vier T-Shirts, vier Unterhosen und vier Paar Socken sowie Joggingsachen, Freizeitklamotten und meine Kulturtasche durch die Republik zu transportieren. Dazu noch der wichtigste Artikel: mein Laptop.

Montag, 19. April 2010

Schnellfahrstrecke Frankfurt-Köln

Die Bahnstrecke Schnellfahrstrecke Frankfurt-Köln ist auf den ersten Blick eine Offenbarung. Sie verkürzt die Fahrtzeit für die knapp 200km auf 1:15h (Innenstadt zu Innenstadt). Die alte Route entlang des Rheins über Mainz, Koblenz und Bonn braucht eine satte Stunde mehr

Die Strecke hat nur einen Schönheitsfehler: Wenn etwas schief geht, dann richtig. So geschehen am Samstag, wo sich die Tür eines ICEs bei voller Fahrt löste und in einen anderen ICE flog und sechs Passagiere durch Glassplitter verletzte. Die Strecke wurde daraufhin für zehn Stunden gesperrt. Nur ein Beispiel von vielen, dass diese Strecke hohe Verspätungen produziert.


Man mag jetzt einwenden, dass das für alle Bahnstrecken gilt. Die Bahn ist halt blöde. Aus meinen Erfahrungen als Bahngroßkunde kann ich diese Einschätzung aber nicht bestätigen. Auf anderen Strecken erlebe ich es fast nie, dass die Bahn die Zwei-Stunden-Verspätungs-Marke überschreitet (3x auf Holz klopfen). Auch schön ist es, wenn das BahnInfo Portal (Ist mein Zug pünktlich?) rot mit Warnungen aufleuchtet, die auf die Vollsperrung hinweisen. Für mich liegen die Probleme in der Strecke begründet.

Sonntag, 18. April 2010

Blog-Frühjahrsputz

Ich kämpfe heute etwas mit Blogger, um das Layout aufzuhübschen. Meine fünf Jahre Informatik helfen mir wenig bei der Konfiguration eines Blogspot Blogs. Okay, man kann einwenden, dass ich an einer Universität war und dass man dort ohnehin nicht programmieren lernt. Was bis zum Bachelor auch stimmte. Programmieren kann ich aber trotzdem und für das Aufhübschen eines Blogspot Blogs sollte es reichen. Besonders weil man ja hofft, dass Blogspot von Haus aus ausreichend Vorlagen und Einstellungsmöglichkeiten mitbringt.

Tut es aber nur sehr bedingt. Stattdessen habe ich mich auf anderen Seiten rumgetrieben und ein neues Layout übernommen. Auch das ging nicht weit genug, so dass ich in den Code hinab musste, um dort am CSS zu drehen. CSS ist so eine Sache: CSS kann großartig sein. Und CSS trennt Inhalt und Form. Aber CSS hat so viele Einstellungsmöglichkeiten, dass ein simples drei Spalten Layout (3 Column Layout) fast 3 Mio Hits bei Google produziert.

Zusätzlich muss man auch an die Blogspot API ran und komische Einstellungen vornehmen. Ich wollte nämlich gerne unter allen Posts ein paar Social Bookmarking Links einblenden. Das war dann aber wieder eine halbe Weltreise, bis ich Addthis gefunden hatte. Sehr schöne Seite.

Zu guter Letzt habe ich dem Blog ein neues Logo gegeben. Sogar ein Favicon habe ich erstellt und eingebettet. Am Logo werde ich aber wahrscheinlich noch etwas drehen.

Donnerstag, 15. April 2010

Technisch mögliche Reisekosten

Als ich Middelhoffs Reisekosten zum ersten Mal sah, konnte ich beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie es technisch überhaupt möglich ist, jährliche Reisekosten von 800.000 € zu produzieren, womit ich nicht allein war. Im Fall Middelhoff waren die 800.000 € nur die Reisekosten, die für Privatjets anfielen. Wie hoch der gesamte Posten Reisekosten war, stand nirgends.

Nur um das klarzustellen: Ich reise beruflich verdammt viel. Unter der Woche bin ich drei bis vier Tage beim Kunden. Von 4.000€ (800 T€ / 200 Arbeitstage) kann ich ohne große Entsagungen einen Monat (20 Tage) bestreiten: 100€ pro Tag fürs Hotel und 500€ An- und Abreise pro Woche. Okay, ich schaffe auch auf dem IT-Straßenstrich an bin IT-Berater und reise primär national. Aber selbst ein Principal einer großen Strategieberatung dürfte Schwierigkeiten haben, Reisekosten von über 4.000€ jede Woche zu rechtfertigen (macht 2.000€ für Hotels und 2.000€ für die Flüge). Denn umgelegt auf die Tagessätze bedeuten 4.000€ knapp 800€, die vom Tagessatz einfach so verbraten werden, ohne Gewinn für die Firma zu erwirtschaften...

Mittwoch, 14. April 2010

Factors that affected Arcandor's Performance

Von Thomas Middelhoff bin ich schon länger ein großer Fan. Im Zuge des Ermittlungsverfahrens wegen Untreue und dem Ende des Insolvenzverfahrens kommen dieser Tage ein paar weitere pikante Details zu Middelhoffs Wirken bei Arcandor hoch.

Die Gläubigerquote des Arcandor Konzern beträgt für mich unfassbare ein Prozent, für Insolvenzrechtler wenig überraschend. Für 2 Mrd € Schulden werden also 20 Mio € zurückgezahlt. Das trifft insbesondere uns Steuerzahler hart: Der größte Arcandor Gläubiger ist das Finanzamt mit 500 Mio €. Für die Eigenkapitalgeber (Aktionäre wie Frau Schickedanz) bleibt nichts. Viel schlimmer konnte man es selbst mit Lehman Zertifikaten nicht treffen. Wo die 600 Mio € Eigenkapital aus 2008 hin sind, kann man sich schon fragen. Middelhoff hat die Firma leer gesaugt.

Im Untreue-Verfahren versuchen die Staatsanwälte Middelhoff aus verschiedenen Petitessen einen Strick zu drehen: Methode Al Capone. Weil man ihn wegen der großen Sachen nicht dran kriegt, Versagen allein reicht nicht, versucht man Details zu finden, an denen man sich aufhängen kann. Z.B. eine Zahlung von ca. 800.000 € (715.000 Pfund) an die Said Business School der Oxford University. Middelhoff wollte englischsprachiges Toppersonal für Arcandor rekrutieren. Insgesamt war der Vertrag mit 1,5 Mio Pfund dotiert. Das sei um "ein Vielfaches günstiger" als die Rekrutierung via Personalberater.

Dienstag, 13. April 2010

Thomas Fischer bei der WestLB

2004 kam Thomas Fischer zur WestLB: Die WestLB stand damals vor einem Scherbenhaufen. Einerseits liefen die Landesgarantien auf EU-Weisung im nächsten Jahr aus. Andererseits hatte die Bank die Jahre zuvor durch riskante Investment Banking Geschäfte sehr hohe Verluste eingefahren.

Trotzdem darf man die Situation der WestLB 2004 nicht mit ihrer Situation heute verwechseln. Bestimmte Geschäftsbereiche, z.B. Teile des Investment Bankings, galten im Landesbankensektor als attraktiv. Nicht umsonst waren die LBBW und Baden-Württemberg noch 2007 (vor der Finanzkrise) stark an einer Übernahme Fusion mit der WestLB interessiert.

Thomas Fischer kam mit einem exzellenten Ruf von der Deutschen Bank. Dort saß er im Vorstand und war Hauptkonkurrent von Josef Ackermann um den Posten des Vorstandsvorsitzenden gewesen. Er war unterlegen und ging. Gehässig könnte man sagen zurecht; dazu später mehr.

Montag, 12. April 2010

Mythos Berater-Freitag

Vor einigen Wochen hatte ich unter meinen delicious Links einen kurzen Artikel der Zeit zum Beraterjob verlinkt. Eine Aussage einer Capgemini Mitarbeiterin hat mich etwas stutzen lassen:
"Ich bin von Montag bis Donnerstag – manchmal sogar bis Freitag auf Geschäftsreise unterwegs" Verena Z., Capgemini Consulting
Freitags, manchmal? Von zwei der drei genannten Beratungen weiß ich, dass die Kollegen auch freitags unterwegs beim Kunden sind. Beratungen, die ihre Mitarbeiter freitags abziehen, um sie ins Office zu stecken, sind mir noch nie untergekommen.

Grundproblem mit dem Freitag ist das Geschäftsmodell der Beratung. Eine Beratung verdient ihr Geld über das Fakturieren von Stunden- bzw. Tagessätzen. Zahlen tut der Kunde. Und der bevorzugt es, mit eigenen Augen zu sehen, dass für sein Geld auch ordentlich was weggeschafft wird.

Donnerstag, 8. April 2010

Ruinöser Wettbewerb unter Banken

Beim Bankhaus Rott findet sich ein sehr lesenswerter Post, zum vermeintlich ruinösen Wettbewerb der Banken im Privatkundengeschäft. Die FTD zitiert hierzu einen Commerzbank Vorstand mit der Aussage "Wenn es jemals goldene Zeiten im Privatkundengeschäft gegeben hat, dann sind sie vorbei."

Bankhaus Rott legt schön dar, wie groß die Margen im Privatkundengeschäft eigentlich sind, sprich die Abstände zwischen Haben- und Sollzinsen sowie die sonstigen Gebühren. Selbst bei einer günstigen Direktbank wie der DKB liegen zwischen Guthabenzins (1,65% ab 15.4.) und Dispozins (7,9%) mehr als sechs Prozentpunkte. Das sollte eigentlich mehr als genug Ertragspotential für die Banken bieten.

Tut es aber nicht. Weil eben die Verluste der Bankenkrise auf den Büchern lasten. Und die müssen verdaut werden. Die DKB z.B. gehört zur glorreichen Bayrischen Landesbank, die in Kärnten Führerscheine subventioniert.

Mittwoch, 7. April 2010

Bob, Bruce und Blüm

Vor einigen Tagen habe ich auf Phönix eine sehr gute Reportage zur Rente geguckt: Rentenangst. Sie wird am 12. April noch mal wiederholt, auf dem äußerst attraktiven Sendeplatz um 14.45h. Ich selbst habe sie irgendwann nach 22h gesehen, ein ebenso attraktiver Sendeplatz.

Kleine Randnotiz: Für solche, den Bürger bildenden Reportagen zahlt man GEZ. Nur laufen die Reportagen dann irgendwo versteckt, außerhalb der Hauptsendezeit, auf einem Spartensender mit 1% Reichweite. Immerhin hat Phönix einen sehr guten Ruf.

Norbert Blüm wurde als Teil der Sendung interviewt. Und wer einen greisen Spinner erwartet hatte, wurde enttäuscht. Tatsächlich konnte Norbert Blüm seine Position (Die Rente ist sicher) sehr gut darstellen. Ich verstehe (und teile) Norbert Blüms Position -- anders als damals im Politikunterricht im Abitur. So ist das mit dem älter werden: Früher konnte mir mein Vater, der Spinner, mit seinen alten Platten sonst wo bleiben. Heute höre ich mehr Bob Dylan und Bruce Springsteen als er.

Und früher sah ich den bösen demographischen Tannenbaum und Blüm damit widerlegt. Heute halte ich den Tannenbaum für Panikmache (s. Posts zur Rente). Blüm würde auf die Produktivität verweisen. Ich mache es mir da einfacher: Wir werden älter. Und wir müssen können länger arbeiten. Und so schrecklich finde ich den Gedanken nicht, einem geregelten Tagesablauf nachzugehen, in die Gesellschaft integriert zu sein und mich kontinuierlich neuen Herausforderungen zu stellen.

Und: Die alten Spinner haben ja ab und an Recht und können einen wertvollen Beitrag leisten. An dieser Stelle  Glückwunsch an Norbert Blüm zur Professur an der Richtig Wichtigen Technischen Hochschule Aachen.

Montag, 5. April 2010

Und dann kam das Wachstum

Bei spiegel.de findet sich ein kurzer Artikel zu der Frage, ob eine Unternehmung immer wachsen muss. Dargestellt wird die Situation des Bremer IT-Dienstleisters b.r.m., der sechs Mitarbeiter hat und qualitativ, nicht quantitativ wachsen will. Die b.r.m. Webseite wäre übrigens ein Punkt, wo man ohne Probleme qualitativ wachsen könnte. ;)

Eine ähnliche Diskussion habe ich regelmäßig mit einem sehr guten Freund von mir. Er arbeitet bei einer Inhaber-geführten Softwarefirma. Die Firmengröße ist überschaubar (< 100 Mann). Vertrieb braucht es nicht, da die Firma ein gutes Renommee hat und die Kunden Schlange stehen. Das ermöglicht der Firma auch, den Kunden strenge Bedingungen vorzugeben. Z.B. wird für jedes Projekt das gleiche, agile Vorgehensmodell eingesetzt. Auch Rabatte werden nicht gewährt, eher trennt man sich vom Kunden. Entwickelt wird im Office, nicht beim Kunden, und Reisezeiten und -kosten werden auch in Rechnung gestellt. Man leistet sich Prinzipien.

Meine Ex-Firma war, lange bevor ich dort angefangen habe, auch so. Inhaber-geführt, eigenes Prozessmodell, Vertrieb à la Kunde droht mit Auftrag. Dann kam das Wachstum. Man eröffnete Niederlassungen in ganz Deutschland, um nah beim Kunden zu sein. Man hatte immer mehr Mitarbeiter, so dass der persönliche Kontakt untereinander verloren ging. Und man wurde deutlich abhängiger von einzelnen Kunden. Es  ist eine Sache, einem Kunden eine Absage zu geben, wenn da fünf Mitarbeiter (von 50) unterwegs sind. Für fünf Mitarbeiter findet sich immer was. Es ist eine ganz andere Sache, wenn dort hundert sind (von 1000).

Samstag, 3. April 2010

Skandifinanz, ein Monat später

Mein Post zur Skandifinanz liegt schon mehr als einen Monat zurück. Deswegen greife ich an dieser Stelle das Thema noch einmal auf. Mal sehen, was sich seitdem ergeben hat...

Wenn ich google news glaube, wurde im März in Deutschland fast gar nichts zu diesem Thema publiziert. Die einzige Information, die ich mitnehme, ist, dass die NordLB die Skandifinanz wohl verkaufen will. Mit etwas googlen bingen fand ich einige schweizerische Quellen von Ende Februar. Der beste Artikel ist von der Thurgauer Zeitung.

Die Kredite wurden an eine kleine Luzerner Handelsfirma vergeben, die Fera AG. Die Fera AG verfügt über ein Eigenkapital von  6 Mio CHF, also 4,2 Mio €. Die Umsatzzahlen kann ich leider nirgends finden. Die Schadenshöhe scheint sich langsam beim oberen Wert einzupendeln, also 130 Mio €. Deshalb musste die NordLB auf Weisung der Schweizer Finanzaufsicht auch 100 Mio € in die Skandifinanz nachschießen. Ihr Eigenkapital war aufgebraucht und die Skandifinanz wäre sonst insolvent gewesen. Die Ausfallbürgschaften greifen nicht, weil Betrug explizit von der Versicherung ausgenommen ist.