Als Berater hat man relativ häufig die Freude, sich aufs Neue beweisen zu müssen. Man ist frisch im Projekt. Der Kunde kennt einen nicht, sondern nur den CV, die Anpreisungen des Vertrieblers und die Stimme vom Telefoninterview. Und häufig stehen einem die neu gewonnenen Kollegen sehr skeptisch gegeüber: Die Internen unterstellen selbst günstigen IT-Beratern, dass die Tagessätze ach so hoch und ungerechtfertigt seien. Die externe Konkurrenz wartet nur auf die Chance, die Projektstelle mit eigenen Mitarbeitern zu besetzen. Wie konnte man nur in ihrem Revier wildern? Dann kommt hinzu, dass die gängige Probezeit von sechs Monaten für Interne bei externen Beratern sehr viel kürzer ausfällt. Manche Banken beauftragen monatsweise, das heißt zu jedem Monatsende (auch dem ersten) könnte man weg sein. Man steht also etwas unter Stress. Eine Taktik, die sich bei mir bewährt hat, ist es, eine Duftmarke zu setzen. Man sucht sich eine Aufgabe, die die Aufmerksamkeit der Projektleitung ( Manage...
Ein Blog, der sich mal den 40 Stunden einer Arbeitswoche gewidmet hat. Wie man heil durchkommt. Und was mir gerade so durch den Kopf geht..